Grafschafter Nachrichten
Donnerstag, 21. März 2019

Das Kronemeyer-Team installiert alle neue Technologien / Umfassende Beratung

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Anlässlich des 50-jährigen Jubiläum stellten sich die Mitarbeiter der Firma Kronemeyer für ein Gruppenfoto auf. Foto: J. Lüken

 

UELSEN In kaum einem anderen Handwerk ist die technische Entwicklung so rasant fortgeschritten wie bei den Sanitär- und Heizungstechnikern. Die Vorschriften zum Beispiel der Energieeinsparverordnung haben ständige wandelnde und neue Technologien zur Folge. Die Mitarbeiter beherrschen diese und können den Kunden mit seinen Bedürfnissen umfassend beraten. Diesbezüglich ist das große Team der Kronemeyer GmbH Heizung, Sanitär, Fliesen an der Ziegeleistraße 4 in Uelsen sehr gut aufgestellt. Der Service-Gedanke wird in allen Abteilungen gelebt.

Für Geschäftsführer Hans-Georg Kronemeyer ist der Kundendienst der Zweig, der den Service schon im Namen trägt. Probleme der Kunden im Kleinen wie im Großen werden, so schnell es geht behoben. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hält das Fachunternehmen ein sehr großes Ersatzteillager vor, um in möglichst kurzer Zeit alle defekten Teile aus dem Bereich Sanitär und Heizung auszutauschen. „Jede Heizung wird noch am gleichen Tag repariert, damit es in der Wohnung des Kunden wieder warm ist“, erklärt Hans-Georg Kronemeyer. Eine umfassende Beratung des Kunden zu den Möglichkeiten des Energiesparens beispielsweise beim Austausch einer Handbrause oder einer Armatur gehört im Hause Kronemeyer selbstverständlich dazu.

Auch im Bereich Heizung bietet die Firma Kronemeyer eine Beratung zu allen aktuellen Technologien von der Wärmepumpe über Gaskessel, Blockheizkraftwerke bis zu Solaranlagen oder Pelletöfen sowie den Holzkessel für die Landwirtschaft. Hans-Georg Kronemeyer ist von der Kompetenz seiner Mitarbeiter überzeugt: „Das können wir und wir bleiben dran.“

Wer sein Badezimmer erstmals oder komplett neu gestalten will, kann mit den Badplanern seine eigenen Vorstellungen umsetzen. Dazu gehört ein Besuch eines Kronemeyer-Mitarbeiters beim Kunden, wo die Maße genommen werden. In der Ausstellung folgt die Wahl der Materialien. Oberflächen und Armaturen vor Ort berühren zu können, verschafft den Kunden einen realistischeren Eindruck. Alle Ideen werden in einen 3-D-Plan umgewandelt, um das neue Badezimmer möglichst anschaulich zu präsentieren. Mindestens einen Vorschlag erhalten die Interessenten, der sich natürlich nach dem vorgegebenen Budget richtet. Eine Mitarbeiterin nimmt aktuell an einer Fortbildung zur Badmanagerin teil, um die Interessenten bei der Gestaltung ihrer Badezimmer noch besser beraten zu können.

Ähnlich ist es beim Thema Heizungssysteme. Wärmepumpen, deren Bedeutung immer wichtiger wird, sind zu sehen und im Betrieb zu erleben. Solarthermie findet immer mehr Nutzer. In der Funktionsausstellung gibt es anschauliche Informationen zur Klimatechnik, die in dieser Form in der Grafschaft einmalig sein dürfte.

Mit mehr als 100 Mitarbeitern ist Kronemeyer ein Betrieb, der in der Grafschaft und auch weit über die Grenzen der Grafschaft hinaus aktiv ist. Einige Mitarbeiter sind ständig bei Objekten im Rhein-Ruhr-Bereich im Einsatz. Dies bringt den Vorteil, dass sie von der Arbeit an Projekten in größeren Dimensionen zusätzliches Know-how mit in den Betrieb bringen, wovon letztlich alle Kunden profitieren. Die Vielzahl der Mitarbeiter lässt überdies eine intensivere Spezialisierung des Personals zu, was das Fachwissen im Unternehmen insgesamt erhöht, wovon am Ende der Endverbraucher profitiert. Entsprechend bietet Kronemeyer die Gewerke Sanitär, Heizung, Fliesen, Elektro und Klimatechnik an. Immer breiteren Raum nimmt das Thema Trinkwasserhygiene ein. Im Bedarfsfall wird Notdienst geleistet.

Am Samstag, 23. März, bietet die Firma Kronemeyer von 9 bis 13 Uhr ein Info-Frühstück an, bei dem es unter anderem Informationen zur kreativen Badgestaltung, zu Duschwannen mit Zargen und Luftwärmepumpen gibt.

Grafschafter Nachrichten
Montag, 04. März 2019

Projekt „Generationen-Werkstatt“ bindet Jugend der Real- und Hauptschule Emlichheim mit ein

Firma Kronemeyer aus Uelsen startet in diesem Frühjahr bereits zum fünften Mal eine „Generationen-Werkstatt“. Das Bauunternehmen Büter aus Ringe ist zum ersten Mal dabei.

Generationenwerkstatt 2019

Teamfoto mit großen und kleinen „Baumeistern“, darunter die acht Schüler der Real- und Hauptschule Emlichheim. Foto: Bruns

 

UELSEN/EMLICHHEIM

Jeweils vier Schüler der Real- und Hauptschule in Emlichheim werden unter fachkundiger Anleitung ein Spielhäuschen für die Kindertagesstätte in Ringe-Neugnadenfeld sowie thermische Solarmodule bauen. „Das Schöne an unserer Arbeit ist, dass man am Ende etwas fertig hat, das man ansehen und anfassen kann“, erklärt Gerrit Büter, Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens, den Schülern beim Projektauftakt. Auch für ihn sei es nach vielen Jahren im Baugeschäft immer noch ein schönes Gefühl, an einem Gebäude vorbeizufahren, das von seinem Team errichtet wurde. Für sein erstes „Generationen-Werkstatt“-Projekt hat sich Büter zusammen mit Bauleiter Jörg Lambers und Betreuer Gerhard Detert etwas Großes vorgenommen: Die vier Schüler Mathis Janssen, Colin Eggengoor, Luca Nykamp und Tom Rosemann dürfen im Projekt gleich ein ganzes Haus bauen, wenn auch nur eines mit gut fünf Quadratmetern Grundfläche. Für die Kindertagesstätte in Neugnadenfeld werden die Jungen ein Spielhäuschen mauern, verputzen und fertigstellen. „Das wird schon eine Herausforderung für die Jungs“, so Detert. „Wenn alles gut läuft und das Wetter mitspielt, werden wir die Arbeiten sicher bis Mitte Juni abschließen können.“ Bei der Abschlussveranstaltung der beiden Projekte soll das Spielhäuschen dann offiziell an die Kindertagesstätte in Ringe-Neugnadenfeld übergeben werden.

Schon drei Azubis gewonnen

Das Sanitär- und Heizungsunternehmen Kronemeyer ist im Gegensatz zu Büter schon ein „alter Hase“ beim Projekt „Generationen-Werkstatt“. Bereits zum fünften Mal macht die Firma aus Uelsen mit. Und das aus gutem Grund: „Wir haben bereits drei Auszubildende durch das Projekt für uns gewinnen können“, berichtete Ausbildungsleiter Berend Lucas am Rande der Auftaktveranstaltung. Zusammen mit Betreuer Rainer Veldmann führte Lucas die vier Teilnehmer Marcel Karterbarg, Jonas Robbert, Kylian Schoemaker und Mika Wortmeyer durch die Werkstatt, zeigte ihnen ihren Arbeitsplatz und übergab ihnen ihre Handwerker-Outfits mitsamt Sicherheitsschuhen. Einmal wöchentlich werden sie zusammen mit ihrem Betreuer thermische Solarmodule bauen, die sie am Ende des Projekts mit nach Hause nehmen dürfen. „Daran kann man alle wichtigen Techniken zeigen: Biegen, Kanten, Pressen, Löten und Lackieren“, erläuterte Veldmann. In der Schule haben sie gar keine Werbung für das Projekt machen müssen, erklärten die beiden Schulleiter der Haupt- und Realschule in Emlichheim, Holger Hans und Holger Breukelmann, einstimmig. Zu ihrer Überraschung hätten sich die Schüler aus dem achten Jahrgang freiwillig für das Projekt gemeldet, sodass die verfügbaren Plätze in beiden Unternehmen schnell vergeben waren. „Die Schüler haben hier die Chance, kompetente Betriebe kennenzulernen, die ihnen eine Zukunft bieten“, so Breukelmann. Sie könnten im Projekt sowohl auf praktischer wie auch auf sozialer Ebene viel lernen.

Frühe berufliche Orientierung

Das Projekt „Generationen-Werkstatt“ wurde 2014 von der Ursachenstiftung in Osnabrück ins Leben gerufen. Botschafterin Renate Beineke, die zum Auftakt in Uelsen angereist war, freute sich besonders über die zahlreiche Teilnahme der Eltern. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich die Eltern so intensiv mit der beruflichen Orientierung ihrer Kinder beschäftigen.“ Ziel des Projekts sei es, auch ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten es für ihre Kinder im Handwerk gebe. Insgesamt hat die Ursachenstiftung bisher 145 „Generationen-Werkstatt“-Projekte mit knapp 80 Unternehmen, 40 Schulen und zirka 600 Schülern im gesamten Kammerbezirk der Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim und darüber hinaus.

Grafschafter Nachrichten
Samstag, 04. August 2018

Einen Beruf, der ihn fordert und der ihn gerade deswegen vollauf zufriedenstellt, erlernt Felix Snyders. Der junge Uelser wird Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Vielfalt ist sozusagen Trumpf in diesem Beruf. Und genau das gefällt dem 20-Jährigen: „Ich erledige ständig andere Arbeiten. Dabei lernt man immer wieder Neues.“

Snyders hat nach der Hauptschule die einjährige Berufsfachschule Metalltechnik an den GBS in Nordhorn besucht. Dabei merkte er: „Metalltechnik ist nichts für mich.“ Der Niedergrafschafter nahm dann Kontakt zur Firma Kronemeyer in seinem Heimatort auf. Die hatte er schon zu Schulzeiten während der „Berufsschnuppertage“ kennengelernt und als Spezialisten für Haustechnik ganz interessant gefunden. Seine Bewerbung war erfolgreich.

Der angehende Facharbeiter ist gerade ins dritte Ausbildungsjahr gekommen. Was hat er nicht schon alles gemacht: Heizungen austauschen, hochwertige Badezimmer installieren mit allem drum und dran – vom Wasserhahn bis zum Whirlpool, Klimaanlagen und Lüftungssysteme sowie Solarthermie und Fotovoltaikanlagen aufbauen und in Betrieb nehmen. In den vergangenen Wochen stand ein nicht alltägliches Projekt an: die Sanierung und Modernisierung von einem der beiden großen Brennofen mit 32 Brennern bei der ortsansässigen Ziegelei Deppe. Snyders hat mitgeholfen, bis zu 100 Millimeter dicke Gasleitungen zu montieren sowie Armaturen wie Kugelhähne und „flexible Gasschläuche“ zu installieren. Das Wolfram-Inertgas-Schweißen hat es ihm besonders angetan.

Überhaupt: Die ausgefeilte, komplexe und fortschreitende (Steuerungs-)Technik im Heizungsbau und bei Klimaanlagen beeindrucken Felix Snyders. Ein- bis zweimal im Jahr besucht er die überbetrieblichen Elektronik-Lehrgänge im BTZ des Handwerks im Nordhorner GIP. Die Firma Kronemeyer greift ihren Auszubildenden außerdem zusätzlich unter die Arme. So hat sie eine Lehrlingswerkstatt eingerichtet. Außerdem setzt sich ein Meister aus der Firma vor Prüfungen mit den Nachwuchskräften zusammen und geht den Lehrstoff durch.

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind überaus gefragte Fachkräfte. Rund 80 Anlagenmechaniker beschäftigt die Firma Kronemeyer derzeit, zehn werden noch gebraucht, insbesondere auf einigen Großbaustellen. Aber momentan sind sie nicht zu bekommen, bedauert Berend Lucas, Betriebsleiter Regional und Ausbildungsleiter bei Kronemeyer.

Felix Snyders möchte das Handwerksunternehmen nach der Ausbildung gerne weiterbeschäftigen. Der 20- Jährige will auch gerne bleiben. „Die Kollegen sind nett, die Unterstützung für uns durch die Firma ist gut“, erklärt der junge Uelser. Eine Win-Win-Situation also.

Felix Snyders

Felix Snyders war mehrere Wochen bei der Ziegelei Deppe beschäftigt. Die Firma Kronemeyer hat dort einen Brennofen generalüberholt und modernisiert. Das Bild zeigt Snyders beim Aufbau der neuen Gasregelstrecke für den Brennofen. Foto Westdörp
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