Grafschafter Nachrichten
Freitag, 18. August 2017

Firma Kronemeyer spendet anlässlich des 50-jähringen Bestehens 7000 EURO

Anlässlich Ihres 50-jährigen Bestehens hat die Firma Kronemeyer eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die der Oberschule Uelsen zu Gute gekommen ist. In den Werkräumen der Oberschule sollen den Schülerinnen und Schülern handwerkliche Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt werden. Die Ausstattung wird durch die Spende von insgesamt 7.000,- Euro erneuert. Es sollen modernere und sichere Maschinen und Werkzeuge angeschafft werden.

„Die regionale Nachwuchsförderung ist der Handwerksfirma besonders wichtig“, so sagt Geschäftsführer Hans-Georg Kronemeyer. Deshalb sei es ihm ein besonderes Anliegen gewesen, statt Geschenken zum 50. Jubiläum um eine Spende für die regionale Partnerschule zu bitten. Eine große Summe ist somit von den geladenen Gästen aus Familie und Freunden, Mitarbeitern der Firma Kronemeyer, Politik, sowie Lieferanten und Geschäftspartnern zusammengekommen, für die sich die Firma Kronemeyer herzlich bedankt. Am Montag den 21. August konnte sich Marianne Fischer, Rektorin der Oberschule, sowie der Förderverein über den großen Betrag freuen und einen ersten gefüllten Werkzeugkasten von Hans-Georg Kronemeyer entgegennehmen. Dass ein so hoher Betrag zusammengekommen ist, freut alle Beteiligten. Im Gespräch während der Spendenübergabe wurde noch einmal deutlich, wie wichtig der Werk- und Technikunterricht für Jugendliche gerade auch in der Schule ist. Der Unterricht mit gutem Werkzeug entwickelt die motorischen Fähigkeiten der Kinder, gibt die Möglichkeit kreativ zu sein, praktische Dinge zu gestalten und verschafft Erfolgserlebnisse.

Foto für die GN

Spendenübergabe an die Vertreter der Oberschule (OBS). Die Aufnahme zeigt (von links) Johannes Pruin (OBS), Berend Lucas (Kronemeyer GmbH), Stefan Birkenstock (OBS), Leiterin der Oberschule Uelsen Marianne Fischer, Firmenchef Hans-Georg Kronemeyer, Gunda Timmerhuis (Förderverein), Georg Scholte-Eekhoff (Förderverein), Bürgermeister und Lehrer Hajo Bosch sowie Dieter Steinecke (OBS). Foto privat

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Freitag, 18. August 2017

Hückeswagen Frese

Wilhelm Frese von der Firma Kronemeyer schweißt vor dem neuen Kessel (r.) Rohrstücke für den Vor- und Rücklauf der Heizungsanlage zusammen. & Der alte, undichte Kessel wird abtransportiert. & Ein Kranwagen hievt den neuen, eine Tonne schweren Kessel zum Seiteneingang der Montanusschule, von wo aus er in den Heizungsraum geschoben wird.

Hückeswagen. Die Ferienzeit nutzt die Verwaltung für notwendige Reparaturen oder Sanierungen an und in ihren Schulgebäuden. Zurzeit steht vor allem die Modernisierung der Heizungsanlage der Montanusschule im Fokus. Von Stephan Büllesbach

Es war eine logistische Meisterleistung - und für alle Beteiligten schweißtreibend. Als jetzt der alte Heizungskessel der Montanusschule aus dem Heizungsraum im zweiten Obergeschoss abtransportiert und der neue Kessel hinein befördert werden musste, waren nicht nur viele Vorbereitungen und ein Kranwagen notwendig, sondern auch Fingerspitzengefühl und Einiges an Muskelkraft.

So waren die Türzargen des Raums entfernt worden, weil ansonsten der neue Kessel nicht durch die Öffnung gepasst hätte. Der alte war zunächst hinausgeschoben und dann mit Hilfe eines Krans auf einen Anhänger verladen worden, anschließend fand sein modernerer, eine Tonne schwere Nachfolger auf dem umgekehrten Weg ins Gebäude hinein. Inzwischen sind die Mitarbeiter der niedersächsischen Haustechnik-Firma Kronemeyer aus Uelsen bei Nordhorn in der dritten Woche mit dem Einbau der neuen Anlage beschäftigt, nächste Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Hückeswagen Hollman

Die Erneuerung der Heizungsanlage der Montanusschule ist mit 130.000 Euro die teuerste Sanierungsmaßnahme an den Schulen der Stadt in den Sommerferien. Neben der Mängelbeseitigung und dem Einbau von Brandschutztechnik in einigen Gebäuden steht dabei vor allem noch die Modernisierung eines Biologieraums in der Realschule auf dem Plan.

"Wir haben den Raum komplett neu gestaltet", berichtet Dieter Klewinghaus, Leiter des Regionalen Gebäudemanagements (RGM) der Stadtverwaltung. Die alte Einrichtung wurde entfernt, Estrich und Fußboden wurden erneuert, ebenso die Leitungen. Die neue, modernere Inneneinrichtung des Fachraums ist inzwischen geliefert und soll ab Montag eingebaut werden. "Bis Schulbeginn sind wir fertig", versichert Klewinghaus.

Hückeswagen Leiter

Die Erneuerung eines der beiden Kesseln der Hauptschule war dringend notwendig. "Er war schon seit längerem defekt", berichtet der RGM-Leiter. Zwar sei versucht worden, ihn zu reparieren. "Aber das hat nicht funktioniert. Er hat zuletzt viel Wasser verloren."

Daher entschied sich die Stadtverwaltung dazu, den Kessel auszutauschen - auch mit Blick auf eine spätere energetische Sanierung des Gebäudes. Ist es doch Ziel der Politik, dass in einigen Jahren hier nicht nur die Haupt-, sondern - nach einem Umzug von der Kölner an die Weststraße - auch die Realschüler unterrichtet werden.

Hückeswagen Kran2

"Langfristig wird die Schule energetisch saniert", bestätigt Klewinghaus. Danach kommt sie mit weniger Heizungsleistung aus, da wegen der besser gedämmten Fassade nicht mehr so viel Wärme verlorengeht. Somit wurde auch nur einer der beiden jeweils 26 Jahre alten Heizungskesseln ausgetauscht. Der andere kann dann später außer Betrieb gesetzt oder durch einen kleineren ersetzt werden.

Der jetzt eingebaute Kessel ist laut RGM-Mitarbeiter Karl-Heinz Dörpinghaus auf dem neuesten Stand der Technik. Dazu gehören auch eine Wasseraufbereitungsanlage und die Entschlammung von Metallabrieb, der im Betrieb anfällt. "Das hatte der alte Kessel nicht", sagt er.

Die Kronemeyer-Mitarbeiter haben zudem stromsparende Hocheffizienzpumpen installiert, die die Stadt dank Fördermittel des Bundes ebenfalls anschaffen konnte. "Die Pumpen laufen ständig", erläutert Klewinghaus. Pumpen sie doch das im Kessel erwärmte Wasser in den Heizungskreislauf der Schule.

Durch die neuen Pumpen werde nun jedoch deutlich weniger Strom verbraucht. "Wenn es in einer Klasse warm genug ist, regelt sich die neue Anlage sofort herunter", betont Dörpinghaus. Und Klewinghaus fügt hinzu: "Wir haben nun eine komplett neue Anlage - mit einem alten Kessel."

Quelle: RP

Grafschafter Nachrichten
Samstag, 05. August 2017

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Technik, die begeistert

Marcel Geerties verbreitet Begeisterung, wenn er über seinen Beruf spricht. Sein zweites Ausbildungsjahr als Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima bei der Firma Kronemeyer in Uelsen hat begonnen, aber er ist schon lange sicher, die richtige Berufswahl getroffen zu haben. Der Kontakt zum Unternehmen kam über seinen Zwillingsbruder zustande, der ebenfalls dort eine Ausbildung macht. Marcel absolvierte Probearbeitstage, als ihm Ausbildungsleiter Berend Lucas fragte, ob er eine Ausbildung machen wolle.

Geerties Marcel

Die Zusage haben beide Seiten bis heute nicht bereut. „Ich hätte nie vermutet, dass der Beruf so vielseitig ist“, erzählt Marcel und schwärmt von der umfangreichen Technik, die in der Branche Platz gegriffen hat. Er nennt die Smart-Home-Technik, die Energiegewinnung, Wärmepumpen, Klimatechnik und die Installation von Solaranlagen. Die Beherrschung aller Techniken verlangt von den Auszubildenden ein hohes Maß an Flexibilität und großes technisches Verständnis. Handwerkliches Geschick gehört ebenfalls zu den Grundvoraussetzungen. Marcel arbeitet gerne bei den Kunden. Für ihn ist es jedes Mal eine Freude zu sehen, wenn diese mit seiner Arbeit zufrieden sind.

Er hat schon an zwei Lehrgängen teilgenommen, die Kronemeyer, als eines von nur 40 Unternehmen in Deutschland seinen Auszubildenden über das Azubi-Plus-Programm anbietet, wie Berend Lucas berichtet. Marcel bestätigt, dass er aus diesen Kursen viel Wissen mitgenommen habe.

Kronemeyer bietet auch seinen Gesellen in Zusammenarbeit mit den großen Herstellern regelmäßig Fortbildungen an, weil die technische Entwicklung rasant voranschreitet. Nicht zuletzt deshalb ist Marcel überzeugt, in seinem Beruf auch hervorragende Perspektiven zu haben. Berend Lucas kann ihn in dieser Einschätzung nur bestätigen, denn durch den demografischen Wandel würden in den kommenden Jahren mit Sicherheit viele Fachkräfte gesucht.

 

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